Tob dich aus! Warum Bewegung so wichtig für euer Kind ist

Kids brauchen Bewegung!
Einerseits, weil es natürlich Spaß macht und Energie abbaut, aber andererseits leistet regelmäßiges Auspowern einen essenziellen Beitrag zur Gesundheit eures Kindes. Wieso das so ist und welchen Part das Radfahren dabei spielt, erläutern wir euch in diesem Beitrag.


Die Folgen von mangelnder Bewegung
Im Kindesalter entwickeln sich Muskeln, Skelett und Nerven. Speziell in diesem Zeitraum kann dauerhafter Bewegungsmangel daher zu einem echten Problem werden.
Wenn euer Kind also lieber vor der Glotze und der Spielkonsole sitzt, anstatt sich an der frischen Luft zu bewegen, kann das zu Beeinträchtigungen von Entwicklung und Gesundheit führen.
Das können z. B. Nachteile in der Feinmotorik wie beim Schreiben oder Malen sein, aber auch entwicklungsbedingt außergewöhnlich viele Stürze passieren oder Verletzungen durch die „ungewohnten“ Bewegungsabläufe entstehen. Auch Verhaltensauffälligkeiten oder Schwächen in der Wahrnehmungs- und Konzentrationsfähigkeit können hinzukommen. Darüber hinaus kann fehlende Bewegung irgendwann zu Übergewicht, aber auch zu Stress, Aggression, Rückzug oder Leistungsverweigerung führen.


Sich regen bringt Segen
Kinder besitzen von Natur aus einen natürlichen Bewegungsdrang. Aber wie viel Bewegung braucht ein Kind eigentlich am Tag?
Grundsätzlich gilt: je mehr, desto besser! So werden bei Kindergarten- und Grundschulkindern täglich zwei bis drei Stunden Bewegung empfohlen. Das können angeleitete Tätigkeiten sein, wie Sport, aber auch freies Spiel auf dem Spielplatz wie Laufen, Springen oder Klettern.
Die Gründe liegen auf der Hand: Regelmäßige Bewegung schult Wahrnehmung und Körperbewusstsein, das Koordinationsvermögen sowie den Gleichgewichtssinn. Darüber hinaus fördert es das Selbstbewusstsein, den Stoffwechsel, sorgt für die Festigung der Knochen und die Entwicklung von Muskeln und Organen. Gleichzeitig wird Stress reduziert und Energie abgebaut sowie die geistigen und kognitiven Fähigkeiten gefördert. Bewegung in der Gruppe, zum Beispiel beim Mannschaftssport oder bei einer gemeinsamen Fahrradtour, fördert zusätzlich die sozialen Kompetenzen eures Kindes. Ein weiterer Pluspunkt: Wer sich tagsüber richtig auspowert, schläft in der Nacht deutlich besser.


Fahrradfahren hält gesund und fit
Dass Fahrradfahren gesund ist und Spaß macht, steht außer Frage. Doch was konkret bringt eigentlich die regelmäßige Runde auf dem Bike?
Radfahren verbessert die Ausdauer und stärkt gleichzeitig mehrere Muskelpartien: Sowohl Bein-, Schulter- und Armmuskulatur werden trainiert, wie auch Rücken- und Bauchmuskulatur. Gleichzeitig ist Radeln schonend für die Gelenke, da diese deutlich weniger belastet werden als beispielsweise beim Joggen. Die Lunge wird gleichmäßig mit Sauerstoff versorgt und das Herz-Kreislauf-System trainiert.
Eindeutiger Vorteil beim Fahrradfahren: Das Bike kann ganz einfach in den Alltag integriert werden, z. B. auf dem Weg zur Schule, zum Kindergarten oder aber auch zum Fußballtraining.
Lest hierzu auch unseren BLOG-Beitrag zum Thema “Sicherheit im Straßenverkehr“.


Vorbild sein
Sportskanone oder Bewegungsmuffel? Kinder, vor allem im jungen Alter, orientieren sich am Verhalten ihrer Eltern. Man kann mit seinem eigenen Lebensstil seine Kinder prägen – und das in jede Richtung. Ein Kind, das seine Eltern eher bewegungsarm und die meiste Zeit vor dem Fernseher erlebt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit selbst später eher träge und bewegungsfaul.
Also: Sportschuhe an und zusammen raus an die frische Luft!


Unser Fazit
Kinder brauchen Bewegung!
Kinder, die sich regelmäßig auspowern, bevorzugt an der frischen Luft, leisten einen großen Beitrag für ihr Wohlbefinden, ihre Gesundheit und eine altersgerechte Entwicklung. Sie sind ausgeglichener und selbstbewusster und trainieren gleichzeitig ihre körperlichen Fähigkeiten sowie ihre Sozialkompetenzen. Speziell das Radfahren sorgt für eine gute Ausdauer, eine Stärkung verschiedener Muskelgruppen und fördert ein gesundes Herz-Kreislauf-System. Eltern, die regelmäßige Bewegung in ihren Alltag integrieren und ihren Kindern vorleben, dass es Spaß macht, sich sportlich zu betätigen, leisten einen großen Beitrag dafür, dass ihre Kinder dieses Verhalten auch im fortgeschrittenen Alter übernehmen.


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Cai Tegtmeier

Kommunikationsdesign/Art Direction, Mama

Cai erweckt Fahrräder durch ihre Designs zum Leben. Durch ihre jahrelange Branchenerfahrung, ihren kreativen Kopf und ihr geschultes Auge weiß sie was bei Kind und Jugend gut ankommt. Als Mutter von zwei mountainbike begeisterten Kids ist sie quasi immer up to date bei der jungen Zielgruppe. Familie und Beruf bilden bei ihr automatisch eine Symbiose.

Mein Lieblingsrad: